Herzlich willkommen im Bautagebuch Monat Mai 2004
von Andrea und Herbert.







03.05.2004
Upps, Fa. Harting (Tischler) ist einen Tag zu früh gekommen. Auch nicht schlecht. Besser so als einen Tag zu spät! Bis auf die Türen und das Küchen- bzw. Badfenster (hier hat was nicht gepasst) sind die Fenster drin.











Wow! Klasse Anblick!











Besser als wir es uns vorgestellt haben.











Jetzt sind wir nur gespannt auf die Haustür: wie die wohl wird?? Der Rest kommt am Mittwoch, weil Fa. Harting die beiden Fenster noch nachbessert.



04.05.2004
Heute ist mal nicht viel passiert: Kleine Nachbesserungen bzw. Installationen bei den Elektrikern und den Sanitärinstallateuren.











So ein Tag muß auch mal sein!


05.05.2004
Heute war ein besonderer Tag: Die Haustür wurde eingebaut. Die Spannung bei uns war hier sehr hoch, war die Tür doch nur von einem fremden Haus abfotografiert. Wir haben sie von innen zugeklebt, damit sie noch nicht benutzt wird. Wäre doch schade, wenn hier beim Materialtransport nach innen jemand eine Ecke abschlagen sollte.




Aber sie sieht super aus. Ein schöner Anblick. Unseren Nachbarn gefällt´s auch, sagen sie. Zum HWR haben wir eine Bautür bekommen. Hier werden die Handwerker durchgehen, um die Materialien ins Haus zu bringen. Auch die übrigen Fenster sind drin. Jetzt ist das Haus relativ Zugluftfrei – endlich! Wir haben doch eine sehr windige Ecke erwischt. Aber traumhaft schön.
Jetzt ist auch die Zeit gekommen, um sich endlich häuslich einzurichten: wir haben eine Sitzgruppe im Haus stehen: genau am Eckfenster im Wohnzimmer. Und wenn wir hier ein Päuschen machen und über die Felder sehen: einfach toll!!!


06.05.2004
Und wieder ein Tag für die Maurer:



Sie haben die Installation der Fensterbänke vorbereitet (noch einen Stein hoch gemauert) und die Löcher in den Decken - durch die die Steigleitungen laufen - dicht gemacht.

Außerdem ist unter sämtlichen Außentüren der noch fehlende Verblender gesetzt worden.
Und die Sitzbank im Bad wurde korrigiert.

Jetzt passt´s! Und die Klappe für den Kaminzug ist gekommen. Auch die sieht super aus.




07.05.2004
Tag der Fensterbänke und der Jalousienkästen.





Auch dies ergibt ein optisch anderes Bild. Langsam wächst das Haus. Aber es ist noch immer sehr unkomfortabel: es zieht zwar nicht mehr, ist aber immer noch kalt, dreckig und klamm. So Herr Rathjen wollten wir es nicht haben… (GRINS)


Auch unser Material für den Dachausbau ist heute von Wilkens geliefert worden. Der LKW-Fahrer war beim Abladen leider nicht sehr vorsichtig:
14 Rigipsplatten sind kaputt gegangen.
Montag werden wir diese reklamieren.

Und wir können jetzt loslegen; es juckt uns schon in den Fingern…


08.05.2004
Heute beginnen wir mit der Hilfe von Gerbert und E.G. den DG-Ausbau bzw. bereiten die räumliche Trennung für den Estrichguss vor.






Dazu wird auf dem Fußboden eine 14 cm hohe Holzkonstruktion aufgeschraubt, damit die erforderlichen Dehnungsfugen nicht irgendwo, sondern gleich bei den später vorhandenen Türen sitzen. Da der Estrich 11 cm hoch wird, bleibt nachher eine Stolperkante von 3 cm stehen, an die wir später (in 3-5 Jahren)aber besser die Leichtbauwände montieren können.







Während E.G. und Herbert die Balken auf dem Beton befestigen, hat Gerbert schon eine Wand für einen späteren Raum gesetzt.






Ganz spontan wird dieser Raum schon abgetrennt, damit Herbert schon werkeln kann, ohne gleich den ganzen Dachbereich einzustauben. Diesen Raum können wir später sicherlich auch gut zum Abstellen nutzen, Platz haben wir ja nicht gleich so viel wie in der jetzigen Wohnung mit Keller und Abstellräumen.

Als ich aus der Schule kam, sah alles schon recht gut aus. Alles wirkt gleich ganz anders, wenn die Räume getrennt sind. Das restliche Isoliermaterial werde ich jetzt im Abstellraum in die Dachsparren klemmen; Scheiß arbeit (alles juckt und zwickt und ständig muß ich niesen)!







Danke Gerbert, danke E.G. für Eure Hilfe!!!



10.05.2004
Hier seht Ihr mein Wochenendwerk: die isolierten Dachsparren. Jetzt noch die Dampfbremsfolie und die Lattung drauf, dann kann der Rigips angeschraubt werden!







Der Putzer hat heute seine Arbeit begonnen. Er wird uns einige Zeit im Bau begleiten. Auch die Fensterbänke wurden heute montiert. Mir gefällt´s, Herbert nicht so sehr (für Ihn war es nur ein Kompromiss zu seiner Wunschfensterbank)







Herbert und ich haben heute noch im DG gewerkelt, während die Zimmerleute die Leichtbauwände von hinten geschlossen haben. Im Terrassenbereich haben sie dann mit der Verlattung der Decke begonnen. Morgen werden sie auch hiermit fertig werden. Die Arbeit sieht sehr sauber aus.




11.05.2004
Schwerster Eigenleistungstag des ganzen Bau's:












Der Anschluss der Regenrohre an das Abwassersystem.
Die Fa. Klindworth ist uns bei den Baggerarbeiten behilflich. Leider hat keiner einen Leitungsplan.
Und schon zu Beginn sind wir auf mehrere Stromkabel gestoßen was sich hinterher als unsere (aufgerollte) eingebuddelte Hausanschlussleitung entpuppte. Daher ging es nicht recht voran.
Nach 3 Stunden waren wir lediglich 5 Meter weit gekommen. Auch das Infrarotgerät, was die Grabentiefe messen sollte, hat nicht funktioniert. Es ging alles langsamer als geplant, hat sich alles dahin geschleppt.







Unser Boden entpuppte sich als Urboden, bei dem selbst der Bagger seine Probleme beim Aushub hatte. Wenn wir das mit der Hand gebuddelt hätten, das wäre nie fertig geworden! Zu guter letzt mußten wir uns auch noch einen Boschhammer bei der Firma Klindworth besorgen: Die Betonüberstände waren zu groß in dem Bereich wo die Fallrohre in den Boden gehen sollten.
Um 20:30 Uhr haben wir dann noch bei 3 Fallrohren die Betonüberstände weggestemmt.






Am Ende des Tages (ca. 23.00 Uhr!!!) lagen zwar die Rohre rund ums Haus herum, aber der Graben war noch auf. Also geht´s morgen weiter, was eigentlich nicht so geplant war. Aber wir sind ja flexibel.
Als wir zu Hause waren, sind wir nur noch ins Bett gefallen, nichts ging mehr, wirklich nichts!!!



12.05.2004
Während wir draußen bei Nieselregen (mmmmhhhh, gut für unser Kreuz.) die letzten Rohrleitungen zum Carport verlegt haben, hat der Putzer, Herr Hönig, hier putzt der Chef noch selbst, :-)) innen geputzt was das Zeug hält:















Erst spritzt er den ganzen Matsch gleichmäßig in Schlangen-
linienform an die Wand, dann zieht er die Masse mittels einer Schiene mit Wasserwage ungefähr glatt. Nachdem der Putz etwas angetrocknet ist, geht er noch einmal sauber mit einem Abzieher aus Filz drüber. Ganz zum Schluss macht er den Putz noch einmal nass, dann kommt die Wasserglättung mit einem ziemlich breitem Spachtel. Fertig!














Und glatt wie ein Kinderpopo. Ca. 40 m² pro Tag schafft er alleine. Aber trotz moderner Geräte noch immer eine echte Knochenarbeit!!















Mit den Baggerarbeiten sind wir heute fertig geworden. Endlich, Herbert ist froh! Endlich hat das Haus trockene Füsse.




13.05.2004
Und wieder ein Tag für den Putzer:






Herr Hönig hat viel zu tun. Und wehe er wartet zu lange, dann wäre der Putz zum weiter verarbeiten zu hart, und das wäre schlecht!
Er muß sich seine Arbeitsschritte sehr gut einteilen, oft ist nicht mal eine Kaffeepause drin. (Nur manchmal)

Die Holzdecke im Terrassenbereich ist fertig. Toll geworden!!
Die Querlattung war eine gute Entscheidung. Vielen Dank für die richtige Beratung Herr Rathjen.
Guter Tipp!!



Auch die beiden Zimmerleute von Lühmann haben saubere Arbeit abgeliefert.


14.05.2004
Wieder Putzertag für Herrn Hönig.


Mittlerweile kann man schon die ersten Räume voll verputzt betrachten.















(Bild oben: Büro; Bild unten: Schlafzimmer).















Na, wie findet Ihr´s??!? Da halten die Tapeten bestimmt besser dran als am Porotonstein...
Aber: wo sind denn die Steckdosen geblieben?? (SMILE)




15.05.2004
Unsere Vorbereitungen für Herrn Hönig, der am Montag im Flur und DG putzen möchte, laufen auf Hochtouren.



Herbert und EG basteln in Absprache mit Herrn Hönig eine Rigips Konstruktion für die Innenseiten der oberen Treppe (die zu schmal für die Kelle des Putzers ist). Hier werden Rigibsplatten mit Putz reingeklebt.


Herr Hönig kann dann bis an die Rigipsplatte heranputzen.



Wir verkleiden derweil eine Leichtbauwand mit Rigips, damit auch hier direckt angeputzt werden kann. Schön, wenn man Hand in Hand arbeiten kann, so macht es richtig Spaß!

Vielen Dank Herr Hönig für Ihre Geduld, die Arbeit mit Ihnen macht viel Spaß und wir sind sehr zufrieden!!


17.05.2004
Während Herr Hönig u.a. die vorbereiteten Wände putzt, sind wir weiter mit dem Ausbau der Abstellräume beschäftigt.











Momentan ist jeden Tag die gleiche Arbeit an der Reihe, so dass nicht viel neues zu berichten ist.


18.05.2004
Der Strippie montiert heute den Verteilerkasten im HWR und macht die Steckdosen wieder sichtbar.



















Hierzu entfernt er die Blendkappen, die er vor dem Putzen in meisten die Leerdosen gesteckt hat.



19.05.2004
Nun ist der gesamte Kabelsalat wieder sichtbar. Diesmal allerdings in etwas geordneter Form!





Im Bild rechts festgehalten: Herbert macht tatsächlich auch mal eine Pause!!

Am Freitag haben wir wieder Hilfe bestellt, dann schaffen wir hoffentlich wieder viel weg.





Leider werden wir morgen am Vatertag (Eigentlich wollten wir Pause machen, aber der Dachausbau muß weiter vorangehen), nach einem Abstecher bei Herrn Rathjen (er hat Geburtstag) doch noch einige Stunden arbeiten müssen damit wir für den Estrich der jetzt doch schon am Dienstag in der nächsten Woche kommt, rechtzeitig fertig werden.


21.05.2004
Während ich arbeite und Geld verdienen bin, sind Gerbert und Herbert fleißig beim Innenausbau zu Gange: heute steht der Abstellraum rechts von der Treppe auf dem Programm. Hier werden Rigipsplatten angeschraubt und ein Drempel gesetzt. In den Drempel muss eine Klappe eingearbeitet werden, damit der Schornsteinfeger später an die dahinter liegenden Rohre kommt und seinen Spiegel hineinhalten kann. Das ist ganz schön Zeitaufwendig, aber Gerbert macht das schon. Ohne fachmännische Hilfe hätten wir sicherlich um einiges länger gebraucht. Vielen Dank Gerbert! Ist super geworden!


Auch die Heizungsfirma Peters ist heute am Bau, um im Wohnbereich und im Badezimmer die Fußbodenerwärmung zu verlegen. Leider müssen sie auch morgen ran, weil sie nicht ganz fertig werden und am Montag schon der nächste Bau zu bewerkstelligen ist. Was für ein Stress! Leider sind auch die Badewanne und die Duschwanne beschädigt geliefert worden, so dass der Einbau nicht möglich war. Das bedeutet wieder 2-3 Wochen Lieferzeit. Schade, sah nicht schlecht aus (wenn es heil gewesen wäre)


Abends, als Gerbert weg war, haben wir den Bereich des Carport und der Zuwegung mit Holzpflöcken und Schnüren markiert, da morgen abgeschoben werden soll. Auch hier greift uns wieder die Fa. Klindworth tatkräftig unter die Arme. Gleichzeitig bekommen wir Füllsand, der gleich einplaniert wird. Eigentlich sollte diese Aktion erst in der nächsten Woche gestartet werden, aber die Hausanschlüsse sind auf Dienstag vorgezogen worden: der Estrichleger hat nur in der nächsten Woche Zeit, da danach andere Baustellen Vorrang haben. Daher wurde der Zeitplan spontan geändert. Denn auch hier wird gebaggert und zwei Bagger gleichzeitig können nicht arbeiten.


22.05.2004
Gestern haben wir einiges geschafft. Leider sind wir heute alleine. Und langsam wird die Zeit knapp: denn am Dienstag muss das Haus leer sein.





Während die Fa. Klindworth draußen baggert, bastelt Herbert eine Konstruktion für den Kaminbereich: hier darf kein schwimmender Estrich verlegt werden, da dies das Gewicht des Kamins und die Sicherheit nicht zulassen. Der Bereich, in dem später der Verbundestrich gegossen wird, wird mittels Holzkonstruktion ausgespart. Allein diese Aktion hat drei Stunden gedauert.





Während dessen habe ich mit dem zuschneiden der Rigipsteile begonnen. Damit konnten wir etwas schneller verschrauben.





Im Unterstübchen haben die Heizungsbauer erst Gefitasfolie auf den Beton, dann 7 cm Styroporplatten verlegt und den Bereich, in dem Leitungen liegen, mit Streumaterial ausgefüllt. Nachdem der gesamte Bereich mit einer Folie abgedeckt war, wurden die Rohre schlangenlinienförmig im Raum verteilt und festgesteckt. Jetzt sollten wir möglichst wenig darüber spazieren, das würde alles nur beschädigen.


24.05.2004
Gestern haben wir die Stosswand montiert, die den extra Raum vom übrigen DG trennt. Gleichzeitig hat Herbert sämtliche Steckdosen in die Wände eingebaut, dass sie nur noch ans Netz genommen werden brauchen, sobald wir Strom im Hause haben. Auch im Abstellraum ist jetzt mehr Rigips als Lattung zu sehen.



Heute haben wir uns an den kleinen Abstellbereich gemacht, in dem der externe Motor der Küche sitzen wird. Dieser Bereich war die Kältebrücke des DG. Jetzt ist sie komplett isoliert, verlattet und verschalt. Damit sitzt der Motor frostfrei. Das ist beruhigend zu wissen! Leider ist uns das Dämmmaterial ausgegangen, weil eine Rolle innen völlig zugepappt war. Damit konnte ich keine Bahnen draus schneiden (wie Kaugummi, ekelig!!).
Die Dampfbremsfolie konnte daher nicht unterhalb der Balken montiert werden. Das gefällt uns zwar gar nicht, ist aber nicht zu ändern. Schade! Wirklich schade!!



Rechts im Bild seht Ihr Herbert in der (zukünftigen) Dusche stehen und seine lockeren Schrauben verschrauben.


25.05.2004


26.05.2004


27.05.2004


28.05.2004


31.05.2004